Wednesday, March 21, 2007

Partners for Peace

Weltniveau erreichen die palästinensischen Autonomiegebiete einzig auf dem Gebiet des Terrors, da kann sich ihre Bilanz wirklich sehen lassen, auch wenn man wegen israelischer Militäreinsätze und fortgeschrittenem Bau des Sicherheitszauns nicht an die irakische Konkurrenz herankommt.

Hier eine Auflistung palästinensischer Terroraktivitäten im Jahr 2006 - Dankeschön an die Botschaft des Staates Israel für die Informationen.

Das „Intelligence and Terrorism Center“ hat unter der Leitung von Dr. Reuven Ehrlich einen zusammenfassenden Bericht über die Art und das Ausmaß des palästinensischen Terrors im Jahr 2006 verfasst.

Die Hauptschlussfolgerungen lauten:

Eine Reduzierung der ausgeführten Angriffe mit terroristischem Hintergrund. Im Jahr 2006 ist mit Ausnahme von Raketenangriffen, die absolute Anzahl an terroristischen Anschlägen zurückgegangen. Diese Entwicklung beschreibt die jährlich, seit dem Höhepunkt 2001, abnehmende Anzahl an terroristischen Anschlägen auf israelische Ziele. Insgesamt gab es 2.135 Anschläge 2006 verglichen mit 2.365 im Vorjahr.

Der Sicherheitszaun ist auf einer Länge von 406 Kilometer fertig gestellt worden. Die Gesamtlänge des Sicherheitszauns soll nach Fertigstellung 790 Kilometer betragen. Im Jahr 2006 wurden der Anlage 110 Kilometer hinzugefügt. Laut Statistiken der allgemeinen israelischen Sicherheitsbehörde (Shabak) gab es eine signifikante Reduzierung von tödlichen Selbstmordanschlägen seit 2003 mit dem Bau des Sicherheitszauns begonnen wurde.

Zunahme der Aktivitäten palästinensischer Terrororganisationen im Gazastreifen. Seit der Implementierung des israelischen Abkopplungsplan und dem Gewinn der Parlamentswahlen durch die Hamas, hat sich der Gazastreifen unverändert zum Fokus terroristischer Aktivitäten gegen Israel entwickelt. Die Hälfte aller terroristischen Anschläge 2006 wurde vom Gazastreifen aus durchgeführt. Dabei wurden 8 israelische Bürger getötet und 203 verletzt. Fokus der terroristischen Operationen war das Abfeuern von Raketen. Der schwerste Angriff fand im Juni auf den IDF-Stützpunkt Keren Shalom statt, bei dem der Gefreite Gilat Shalit entführt und zwei weitere Soldaten getötet wurden.

Art der Terroranschläge.
Das Abfeuern von Raketen aus dem Gazastreifen war der bevorzugte Modus Operandi der palästinensischen Terrororganisationen. Die meisten Raketen waren lokal produzierte Kassam-Modelle mit einer Reichweite von 9-12 Kilometern. Des Weiteren wurde eine Anzahl von Standard 122mm Raketen abgefeuert, die in den Gazastreifen geschmuggelt wurden. Insgesamt wurden 2006 831 Raketen auf Ziele im Süden Israels abgefeuert (2005: 222; 2004: 268).

Palästinensischen Terrororganisationen und die libanesische Hisbollah haben 2006 drei israelische Soldaten entführt. Die Entführungen haben die Freipressung von palästinensischen und libanesischen Gefangenen zum Ziel. Den drei entführten Soldaten wurden bisher jegliche Menschenrechte vorenthalten. Das Rote Kreuz durfte die Gefangenen nicht besuchen und es wurden keine Lebenszeichen der Entführten an Israel übermittelt.

Die Zahl der Selbstmordanschläge ist wie in den vergangenen Jahren weiter zurückgegangen, ein Trend, der seit der Operation „Schutzwall“ 2002 begonnen hat. 2006 gab es vier Selbstmordanschläge (2005: 7; 2004: 14), bei denen 15 Personen getötet und 104 verletzt wurden. Drei Selbstmordanschläge wurden vom Palästinensischen Islamischen Dschihad ausgeführt (darunter zwei auf dasselbe Restaurant am Busbahnhof). Ein Anschlag ging auf das Konto der Fatah. Die Hamas führte 2006 keine Selbstmordanschläge aus.
Im Gegensatz zur tatsächlichen Fähigkeit Selbstmordanschläge zu verüben, wurde ein Anstieg der Motivation, solche auszuführen, von den israelischen Sicherheitsbehörden registriert. Dies wird durch die Festnahme von 279 potentiellen Selbstmordattentätern durch die israelischen Sicherheitsorgane im Westjordanland dokumentiert (ein Anstieg der Festnahmen um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Die Anzahl der bewaffneten Angriffe auf israelische Ziele nahm 2006 ebenfalls deutlich ab. So wurden im vergangenen Jahr 608 bewaffnete Angriffe auf israelische Zivilisten und Soldaten (2005: 1.170) registriert. Dabei wurden zwei Zivilisten und vier Soldaten getötet.

Finanzierung von Terror and Waffenschmuggel
Der ununterbrochene externe und interne Zufluss an Geldern für die Terrororganisationen ermöglichte es den Organisationen, ihre terroristische Infrastruktur auszubauen, operative Kräfte zu bezahlen und für Trainingszwecke ins Ausland zu schicken, Waffen und Kampfmittel anzuschaffen sowie Angriffe und Anschläge auf israelische Ziele zu finanzieren.

1 Comments:

Blogger Astuga said...

Ich finde ja auch, bevor sich "meine"
österreichische Regierung hier groß engagiert (größer als sie wichtig ist) sollte die Hamas/Fatah den israelischen Soldaten endlich freilassen - als Mindestanforderung, um überhaupt vorgelassen zu werden.

Aber wie ich die kenne, wissen die nichtmal, dass es entführte Soldaten gibt.

2:56 PM  

Post a Comment

<< Home