Monday, April 03, 2006

Die Rückkehr der Killerfrösche

Erschütterndes berichtet heute die BILD-Zeitung in ihrer Düsseldorfer Lokalausgabe: Die Killerfrösche sind zurück. Wie es sich für eine Fortsetzung gehört, haben sie sich vermehrt - und sind noch brutaler geworden.



Katja Derstroff schildert den Horror:
Nettetal - Sie waren zu viert und ihr Opfer hatte keine Chance: Wieder haben die brutalen Killerfrösche zugeschlagen! Erst vor wenigen Tagen hatte ein Grasfrosch in einem Gartenteich in Grefrath einen Goldfisch vergewaltigt und danach getötet (BILD berichtete).

Der Tatort dieses Mal: Ein Tümpel in Lobberich. Hausbesitzerin Ulrike Pollen (44) schlenderte durch ihren Garten. (...) Als die Hausfrau genauer hinsah - der Schock! Ulrike Pollen: "Am Kopf der Schildkröte klammerten sich vier Frösche fest! Sie drückten dem Tier mit ihren Beinen den Hals zu." Ein tödlicher Schraubstock... (...)


Für die Rotwangenschildkröte (750 Gramm, 25 Zentimeter) kam jede Hilfe zu spät. Sie war bereits tot. Qualvoll erstickt. Das Tier stammte aus dem Teich der Nachbarn. (...) "Immer wieder sind sie über den Rasen dorthin [in
das Biotop der Familie Pollen] gewandert." Darauf hatten die Killer-Frösche nur gewartet.
Dieses Bild-Detail bitte nur genauer anschauen, wenn es Ihnen nichts ausmacht, um den Schlaf gebracht zu werden:


Abbildungen (c) BILD

Update am 4. April 2006: Wie unser Blogfriend PB recherchiert hat, treiben die Killerfrösche schon mindestens seit Beginn des Millenniums ihr Unwesen in Deutschland:
Tatort Teich: Frosch schluckt Vogel

Braunschweiger Ornithologe enträtselt mysteriöses Birkenzeisig-Sterben in seinem Gartenteich

BRAUNSCHWEIG. Tatort Gartenteich: Fünf tote Birkenzeisige sah Jochen Wittenberg aus Braunschweig nach seinem Sommerurlaub 2000 im Wasser dümpeln. Tod durch Ertrinken schloss er aus. Wer war der Täter? Die Geduld des Kriminalisten auf ornithologischem Terrain wurde auf eine harte Probe gestellt.

Erst am 22. Mai 2001 gab sich der Täter zu erkennen: ein fünf oder sechs Jahre altes Froschweibchen. Wittenberg überraschte es, als es bereits einen Birkenzeisig bis zu den Flügeln verschlungen hatte. Das weitere Schlucken bereitete der Amphibie große Mühe.

Der Vogel war einfach viel zu groß für das Froschmaul, den Frosch überhaupt. Er tauchte ab – der tote Vogel trieb erst fünf Tage später im Wasser.

Die Todesfälle häuften sich in jenem Sommer. Am 24. Juli 2003 fand Jürgen Wittenberg den bisher letzten getöteten Vogel. Es war eine beringte Blaumeise.
Gott steh uns bei.

2 Comments:

Anonymous Dirk said...

Die Autoren haben wohl zu oft "South Park" geschaut (wobei kann man das eigentlich oft genug sehen) und wollen dieser (http://en.wikipedia.org/wiki/The_Mexican_Staring_Frog_of_Southern_Sri_Lanka) Legende ein wenig Ehre verschaffen.

8:53 PM  
Anonymous Michi said...

ALL GLORY TO THE HYPNOTOAD

12:13 AM  

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