Friday, November 03, 2006

High Noon in Beit Hanoun

Wieviel Respekt palästinensische Terroristen vor Heiligen Stätten anderer Religionen haben, weiß man spätestens, seit sich im Frühjahr 2002 einige von ihnen in der Bethlehemer Geburtskirche verschanzten, um sich dem Zugriff durch die israelische Armee zu entziehen. Geschadet hat es ihnen allerdings nicht; erwartungsgemäß regte man sich weltweit mehr über die "Belagerung" auf als über die bis an die Zähne bewaffneten Vandalen im Inneren des Gotteshauses.

Mangels Kirchen im Gazastreifen suchen Hamas-Terroristen jetzt Zuflucht in den eigenen Moscheen, wohl wissend, dass diese von der israelischen Armee ganz gewiss nicht platt gemacht wird – anders als die 29 Synagogen in der Altstadt von Jerusalem, die 1948/49 von der Arabischen Legion Jordaniens zerstört wurden, und anders auch als das Josephsgrab in Shechem/Nablus, das ein fanatisierter palästinensischer Mob während der "Al-Aqsa-Intifada" schändete.

Um auf Nummer sicher zu gehen, hat die Hamas nun auch noch die Frauen in Beit Hanoun aufgefordert, sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung zu stellen. Der ekelhafte Zynismus der islamistischen Terroristen kennt wirklich keine Grenzen. Nichts wäre ihnen lieber als ein israelischer Großangriff auf die Moschee, am besten noch mit einigen toten weiblichen Zivilisten als cherry on the top of the cream. Denn dann könnte man sich vor der Welt gar bitterlich beklagen: "Die Juden greifen sogar unsere Moscheen an!"

Moralisch ist man in Palästina dabei, sich zielstrebig Richtung Erdkern vorzuarbeiten.

3 Comments:

Anonymous Anonymous said...

Die Terroristen benutzen diese Taktik, weil sie wirkt.

Daran, dass diese Taktik wirksam ist, trägt das israelische Militär auch einen Teil der Schuld.

Würde die IDF die Schultschilde ignorieren und trotdem feuern, würden sie sich als unwirksam erweisen. Dann würden die Terroristen aufhören, sie zu benutzen.

Doch kann die IDF unsere Skrupel überwinden?

11:33 AM  
Anonymous Anonymous said...

09.11.06 18:00, Mainz, „Kundgebung zum 9. November“
09.11.06 18:30, Wien, „Kundgebung zum 9. November“
09.11.06 20:00, Marburg, „Der Hass auf die Juden als Bereitschaft zum Opfer“

11:13 PM  
Anonymous Anonymous said...

Das Schlimmste an diesen Vogängen ist die ARD-Berichterstattung durch Bettina Marx - wie eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt eine derart verbohrte Judenhasserin berichten läßt, ist selbst angesichts der politischen Ausrichtung dieses Vereins ein Skandal!

Da ist dann von tapferen Palästinensern die Rede, diemehrere Stunden gegen die israelischen Agressoren in der Moschee "standhalten"... von Protestdemonstrationen palästinensischer Frauen gegen die jüdische Gewalt, in deren Verlauf Frauen erschossen und die Moschee zum Einsturz gebracht wurden... es ist unsäglich!

Man könnte glauben, die Tante wär ein Relikt des DDR-Rundfunks!

12:53 PM  

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