Wednesday, September 20, 2006

Fortgesetzte Realitätsverweigerung

Kaum zu glauben: 58 Jahre nach der "Nakba", nach Jahrzehnten des Terrors, der Israel sichtbar nicht in die Knie gezwungen hat, und nach 14 Jahren "Friedensprozess" können sich noch immer zwei Drittel der Palästinenser nicht einmal mit der simplen Tatsache abfinden, dass der jüdische Staat existiert - Grundvoraussetzung der von der Welt doch favorisierten Zwei-Staaten-Lösung.

Im Klartext heißt das: 67% der Palästinenser sind der Meinung, dass die Hamas den Staat Israel nicht anerkennen soll. Nur 30% sind dafür. Das geht aus einer Umfrage des palästinensischen Center for Palestinian Policy and Research von Dr. Khalil Shkaki in Ramallah am vergangenen Wochenende hervor.

Und es zeigt zweierlei:

- erstens, dass der als Widerstand schöngeredete antiisraelische Terror der Hamas nach wie vor von einer satten Mehrheit der Bevölkerung gebilligt wird, was die im Westen weit verbreitete Behauptung widerlegt, die Palästinenser hätten Hamas nur gewählt, um ihr für die sozialen Wohltaten zu danken und die Fatah abzustrafen, während sie gleichzeitig doch weiterhin hinter dem "Friedensprozess" stünden

- und zweitens, dass mit den Palästinensern bis auf weiteres kein Staat zu machen ist, weil sie jeder Vernunft trotzend eisern entschlossen sind, die Taube auf dem Dach dem Spatz in der Hand vorzuziehen. Man darf aber sicher darauf wetten, dass es niemand ihrer angeblichen Unterstützer fertig bringt, sie beizeiten darauf aufmerksam zu machen.

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